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13. Juli 2009

13.07.09 Typisch Ossi, typisch Wessi

 

„Fünfzehn Jahre sind zwar schon vergangen seit dem deutschen Herbst der Freude, schöner Götterfunken. Doch die Vergangenheit ist unbewältigt, und was zusammenwachsen sollte, weil es nun mal zusammengehört, ist auseinander gedriftet. Kein Todesstreifen trennt mehr Ost und West, aber ein tiefer Graben." - Zitat aus dem Buch Typisch Ossi, typisch Wessi von Michael Jürgs und Angela Elis.

 

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2 Kommentare

Wie wahr, wie wahr...die Realitäten sind doch immer noch unterschiedlich und im Geist ist das Land doch irgendwie noch geteilt...auch 20 Jahre danach kommt die Macht der Gewohnheit durch und wer jahrelang nach einem Denkmuster gedacht und gehandelt hat, dessen geistige Barriere fällt nicht mit der Mauer...

War es aber nicht schon immer so, das ein gewisses Misstrauen und damit ein Unterschied im Geiste zwischen den "deutschen Stämmen" (Schwaben, Preussen, Bayern, Sachsen etc.) herrschte? Oder ... der Klassiker: sozial-ökonomischer Neid zwischen Nord und Süd? Nun ist es ebend Ost und West - na und? So sind wir Deutschen (im übrigen wie andere große europäische Nationen auch) Ich würde das Ganze entspannter betrachten und mich auch z.T. amüsieren! Damit - und dass möchte ich deutlich betonen - meine ich nicht, dass real existierende Probleme (Nebenvermerk: es gab auch einen sog. "realexistierenden Sozialismus") einer ernsthaften Lösung bedürfen!!! Nur was mich ebend stört ist, das ewige OOOSt vs. WEEEST. Etwas mehr Gelassenheit oder Selbstironie würde uns (allen) ganz gut zu Gesicht stehen ... in einem "wir-haben-uns-alle-lieb-Deutschland" würde ich mich jedenfalls nicht wohlfühlen.